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Steinwolke galten schon in den Zeiten der Neuen
Deutschen Welle als die musikalisch "andere" Band. Das hat sich
auch jetzt, wo nur noch einer der Haas-Brüder unter dem Gruppennamen
steckt, nicht verändert. Der Sound allerdings ist ein gänzlich anderer.
Jetzt herrschen ruhigere Töne vor, die Texte sind überlegter geworden
und Vielseitigkeit ist die neue Überschrift. So beschreibt Konrad Haas
eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der deutschsprachigen Popmusik,
bleibt dabei aber immer entspannt und irgendwie angenehm souverän.
Charakteristisch ist dabei der Einsatz von akustischen
Instrumenten, die von einer mitreissenden Band gespielt werden. Vier Köpfe zählt
die Gruppe, wurde aber von zahlreichen Gästen unterstützt. Deutlich ist zu hören,
dass die Musiker Spass bei dem Einspielen der 13 Titel hatten, und so präsentieren
Konrad Haas' Steinwolke ein Album wie geschaffen für zu heisse und dennoch
wunderschöne Sommertage. Produziert wurde "Manchmal war Himmel" von
Jens Bernewitz, der ausserdem den Bass spielt. |